„Die Lehrkräfte an Schleswig-Holsteins Schulen sollten beim Schutz ihrer Gesundheit gleich behandelt werden!“ Mit dieser Forderung wandte sich der Vorsitzende des Philologenverbands, Jens Finger, an die Bildungsministerin. „Wir freuen uns über die Öffnung der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen am 15. März“, erklärte Finger, „wir sind aber enttäuscht über die Mängel beim Gesundheitsschutz der dort unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer“, ergänzte Finger, „hier handelt die Ministerin nicht konsequent!“

Der Philologenverband verlangte eine sofortige Einbeziehung der Lehrkräfte an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in die Rangfolge der zu impfenden Personen. Schließlich seien die Lehrerinnen und Lehrer an den weiterführenden Schulen demselben Ansteckungsrisiko ausgesetzt wie die Grundschullehrkräfte, auch wenn zunächst nur Wechselunterricht das Gebot der Stunde sei.

Finger verwies auch auf mehrere andere Bundesländer, in denen eine Vorzugsbehandlung der Grundschullehrkräfte beim Impfen nicht, die Einbeziehung  a l l e r  Lehrkräfte aber sehr wohl beschlossen worden sei. „Die Freude über die Rückkehr in die Schulen darf nicht beeinträchtigt werden durch die Sorge um Ansteckung“, schloss Finge

 

Jens Finger (1. Vorsitzender)                    Walter Tetzloff (Pressesprecher)

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