Der Ausgangspunkt für meine Laufbahn als Lehrer ist eher ungewöhnlicher Natur: Nach dem Abitur am Leibniz-Gymnasium in Bad Schwartau entschied ich mich zunächst für eine Ausbildung zum Diplom-Betriebswirt (BA). Auch wenn im Laufe der Ausbildung der Wunsch nach einer beruflichen Umorientierung größer wurde, schloss ich erst die Ausbildung ab und studierte im Anschluss die Fächer Germanistik und Wirtschaft/Politik auf gymnasiales Lehramt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach meinem Referendariat an der Kieler Gelehrtenschule und einem Gastspiel als Aushilfslehrer am Gymnasium Elmschenhagen bin ich nun seit drei Jahren an der Gemeinschaftsschule Probstei mit gymnasialer Oberstufe in Schönberg und unterrichte die Fächer Deutsch und Wirtschaft / Politik.

Im zweigliedrigen Schulwesen geht es mir um eine angemessene und wirkungsvolle Interessenvertretung der Lehrerinnen und Lehrer an der Schulart Gemeinschaftsschule. Angesichts einheitlicher Abiturbestimmungen muss es darum gehen, den Gemeinschaftsschulen einen hohen Stellenwert zu sichern und damit gleichwertige Ansprüche auch in der Oberstufe sicherzustellen. Die Lehrkräfte an den Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Diese ergeben sich aus dem hohen Prüfungsaufkommen an dieser Schulart und der heterogenen Schülerschaft. Diesen Herausforderungen an die Lehrkräfte gerecht zu werden, bedarf es einer starken Personalvertretung. Darin sehe ich die zentrale Motivation für meine Kandidatur.