Die Neuregelung der Kultusministerkonferenz zur Vergabe der Studienplätze für Humanmedizin findet die Zustimmung und Anerkennung des Philologenverbandes Schleswig-Holstein. Wie auch der Deutsche Philologenverband hebt der Vorsitzende des PhV im Lande, Jens Finger, die Bedeutung des Abiturs als entscheidende Voraussetzung für ein Hochschulstudium hervor. Nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz in Erfurt bleibt die Abiturbestenquote bei der Vergabe der begehrten Medizinstudienplätze erhalten. Ihr prozentualer Anteil steigt sogar auf mindestens 20 %.

„Es ist erwiesen, dass Abiturnoten noch immer eine entscheidende Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium darstellen“, erklärte Finger, „das zeigen empirische Untersuchungen.“ Deshalb schlage der Philologenverband den Bildungsministerinnen und –ministern der Länder, die sich innerhalb dieses Jahres auf konkrete anteilige Quoten einigen wollen, folgende Quotierung vor: 40 % Abiturnote, 40 % standardisierter Test, 20 % medizinische Vorerfahrungen. „Das halten wir für gerecht und angemessen“, ergänzte Finger.

Jens Finger (1. Vorsitzender)                        Walter Tetzloff (Pressesprecher)

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